Warum hat Deutschland seine Ostgebiete einfach akzeptiert (9.5.2026) Https://www.youtube.com/watch?v=yLhFsKL4c1A ( Falschaussage. Auf den Wahlplakaten der BRD-Parteien in den 50er und 60er Jahren war Deutschland immer in den Grenzen von 1919 dargestellt. Die Gebietsverluste von 1WK des Kaiserreichs wurden akzeptiert. Gebietsverluste vom 2WK sind nicht akzeptiert. Die Siegermächte vom 2WK haben Deutschland in den Grenzen von 1933 definiert. Die Siegermächte 2WK teilten den Kriegsgegner in Besatzungszonen auf (F,GB,USA,R). Russland stellte einen Teil seiner Besatzungszone unter polnischer Verwaltung. F,GB,USA fassten ihre Besatzungsverwaltung zur BRD zusammen (§133GG). Russland gründete den Satelliten DDR. Die unter polnischer Verwaltung gestellten Gebiete wurden nie aufgegeben, auch nicht mit dem 2+4-Vertrag. Die Legitimation von Helmut Kohl bestand nur für das Rechtssubjekt BRD von 1949, nicht für den Kriegsgegner Dt. Reich. Die Legitimation von Helmut Kohl bestand innerhalb der Grenzen des Rechtssubjekt BRD von 1949. Mit Streichung des §23GG war das Rechtsubjekt BRD von 1949 beendet. Ohne Geltungsbereich kein GG, ohne GG keine BRD. 1990 wurde eine neue Verwaltung gegründet. Bis Heute ist das Dt.Reich der deutsche Staat, s. Merkel 2013. Drucksache 17/14807 "Sie stellt alle von der Bundesrepublik Deutschland abgeschlossenen Verträge als allein für die Bunderepublik Deutschland unter den Vorbehalt ihrer Revision durch das zur Handlungsfähigkeit gelangende Deutsche Reich verbindlich, dessen Handeln keine Bundesregierung vorgreifen darf." Die 10te Reichstagwahl macht den Deutschen Staat wieder handlungsfähig. ) ( PeterFriedsam - Die Siegermächte haben Deutschland territorial gar nicht definiert, insbesondere nicht für ein späteres Deutschland. Die Gebietserweiterungen wurden Rückgängig gemacht auf den Stand von 1937 - Die unter polnischer Verwaltung stehende Gebiete wurden faktisch in den 70er Jahren aufgegeben und die Ostgrenze akzeptiert. Juristisch wurden diese mit dem 2+4 Vertrag und den folgenden deutsch-polnischen Grenzvertrag völkerrechtlich an Polen abgetreten. Siehe die von dir erwähnte Drucksache 17/14807: "Die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland sind im Verhältnis zur Republik Polen durch den Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die Bestätigung der zwischen ihnen bestehenden Grenze vom 14. November 1990 (BGBl. 1991 II S. 1328 ff.) völkerrechtlich verbindlich festgelegt." - Der Art 23 GG war nach der Wiedervereinigung nicht mehr notwendig und wurde in Abstimmung mit den Alliierten geändert/aufgehoben, damit es keine weiteren Gebietsansprüche aus der Verfassung heraus gibt. Siehe die von dir erwähnte Drucksache 17/14807: "Die Grenzen der Bundesrepublik Deutschland sind völkerrechtlich verbindlich festgelegt durch den im Zusammenhang mit der Wiedervereinigung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik einerseits und der Französischen Republik, der Sowjetunion, dem Vereinigten Königreich Großbritannien und Nordirland und den Vereinigten Staaten von Amerika andererseits geschlossenen Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland (sog. Zwei-plus-Vier-Vertrag) vom 12. September 1990 (BGBl. 1990 II S. 1317) und im Verhältnis zu den Nachbarstaaten Deutschlands durch die jeweiligen Grenzverträge. Die deutsch-polnische Grenze ist durch den Vertrag zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Republik Polen über die Bestätigung der zwischen ihnen bestehenden Grenze vom 14. November 1990 (BGBl. 1991 II S. 1328 ff.) festgelegt." - Eine Verfassung benötigt keinen schriftlich fixierten Geltungsbereich. Wie kommst du auf sowas? - Deutschland ist sowohl handlungsfähig ausl auf vollständig. Siehe die von dir erwähnte Drucksache 17/14807: "Mit der Einbeziehung des anderen deutschen Staates in den Geltungsbereich des Grundgesetzes erlangt die mit dem Völkerrechtssubjekt „Deutsches Reich" subjektidentische Bundesrepublik Deutschland ihre gebietsmäßige Vollständigkeit.") ( @PeterFriedsam Hallo, danke das du dir die Drucksache durchgelesen hast. In der Drucksache wird die Identitäts-These BRD=Dt.Reich verneint und die BRD bzw das Dt.Reich als eigenständiges Rechtssubjekt identifiziert mit dem Dt.Reich als Staat (war zuerst da). Was immer die BRD macht, es ist nicht staatlich (§133GG). 1949 wurde kein Staat gegründet sondern 3 Besatzungsverwaltungen zusammen gelegt. Mit dem 2+4-Vertrag und der Streichung des §23GG wurde die Besatzung beendet. 1990 hätten alle fremd verwalteten Gebiete wieder zusammen geführt werden müssen. Kohl hat das verhindert. Das ändert nichts am Status Dt.Reich. @geraldharms6992 Nein, das ist nicht nicht. Wörtlich steht hier: "Mit der Einbeziehung des anderen deutschen Staates in den Geltungsbereich des Grundgesetzes erlangt die mit dem Völkerrechtssubjekt „Deutsches Reich" subjektidentische Bundesrepublik Deutschland ihre gebietsmäßige Vollständigkeit." Der Art 133 GG hat damit überhaupt nichts zu tun und sagt nur aus, dass die neu organisierte BRD die Rechtsnachfolge der Trizone übernimmt. Nicht mehr und nicht weniger. Dass kein Staat gegründet wurde, ist ja bekannt. Der Staat war ja vorhanden und ist nicht untergegangen. Daher ja auch DR = BRD. Nein, die Besatzung endete 1955 mit Art 1 (1) Deutschlandvertrag: "Mit dem Inkrafttreten dieses Vertrags werden die Vereinigten Staaten von Amerika, das Vereinigte Königreich von Großbritannien und Nordirland und die Französische Republik (in diesem Vertrag und in den Zusatzverträgen auch als "Drei Mächte" bezeichnet) das Besatzungsregime in der Bundesrepublik beenden, das Besatzungsstatut aufheben und die Alliierte Hohe Kommission sowie die Dienststellen der Landeskommissare in der Bundesrepublik auflösen." Der Art 23 GG hat nichts mit einer Besatzung zu tun. Von "müssen" kann 1990 keine Rede sein. Vielleicht von "hätte können", aber nicht müssen. Die Anerkennung der Oder-Neiße-Grenze war eine der Grundvoraussetzungen für die 2+4 Gespräche und mit die Wiedervereinigung. Faktisch wurde diese Grenze schon in den 70er Jahren von beiden Staatsteilen anerkannt. Kohl hat daher gar nichts verhindert, sondern den Spatz in der Hand genommen und nicht weitere 100 Jahre die Taube auf dem Dach angeschaut. Und eine Überführung in deutsches Gebiet wäre nach so langer Zeit eh nicht möglich gewesen. Was wäre eine Option 2-3 Jahre nach dem Krieg gewesen, aber nicht nach 45 Jahren. Ein Deutsches Reich gibt es so nicht mehr. Das Völkerrechtssubjekt "Deutsches Reich" heißt heute Bundesrepublik Deutschland. @PeterFriedsam Hallo, danke für die klare Stellungnahme. Mir war klar das hier BRD=DR postoliert wird aber die Deutungshoheit für BRD-Organe hat nach §31BVerfGG das BVerfG. Die kontinuierliche Rechtsprechnung ist „das Deutsche Reich den Zusammenbruch 1945 überdauert hat und weder mit der Kapitulation noch durch Ausübung fremder Staatsgewalt in Deutschland durch die alliierten Okkupationsmächte noch später untergegangen ist" und „nach wie vor Rechtsfähigkeit" besitzt, „allerdings als Gesamtstaat mangels Organisation, insbesondere mangels institutionalisierter Organe selbst nicht handlungsfähig sei". Die BRD ist seit 1949 handlungsfähig, das DR ist seit 1949 handlungsunfähig. Handlungsfähig=handlungsunfähig ist ein Widerspruch. Entweder es gilt das Grundgesetz oder die Weimarer Verfassung. Das GG hat die WV nicht aufgelöst, die WV hat die Kaiserverfassung aufgelöst. Der parlamentarische Rat hat zum GG gesagt;" wir haben keinen Staat zu gründen". Das GG ist eine Auftragsarbeit der "3 Mächte" um das "Besatzungsstatut für die BRD" zu realisieren. Wie die 3 Siegermächte ihr Besatzungsgebiet organisieren ist ihre Sache. Russland hat sein Besatzungsgebiet nach eigenen Zielen organisiert. Die BRD weiß das sie kein Staat ist und verhält sich auch so. Personalausweis/Nationalität: deutsch. Staaten geben ihre Nationalität nach ISO 3166 an, für Deutschland wäre das DEU. Die BRD-Botschaften in USA und Russland geben an, der Personalausweis ist ein Indiz, kein Beweis, zur deutschen Staatsbürgerschaft. Ein Staat brauch nach Staatslehre ein Staatsvolk, also das Bekenntnis diese Menschen sind unsere Bürger. Die BRD hat solch ein Bekenntnis nicht. Die BRD hat kein Staatsvolk. ? @geraldharms6992 Nein - die BRD (=DR) ist nicht seit 1949 handlungsunfähig. Diese Unfähigkeit setzte mit dem Ende des Krieges und der bedingungslosen Kapitulation ein. Seit der Wiedervereinigung besteht die Möglichkeit der Bundesregierung, für das gesamte Staatsgebiet Entscheidungen zu treffen. Die Handlungsfähigkeit wurde damit wieder hergestellt, welche das BVerfG anmerkte. Die Weimarer Verfassung kann nicht gelten, da das Grundgesetz ist aktuelle Verfassung Deutschlands ist. Eine Verfassung endet immer dann, wenn eine neue Verfassung eingeführt wird. Hierzu empfehle ich dir das 2.2 minütigen Video von Verfassungsrichter Udo di Fabio mit dem Titel "Ist das Grundgesetz keine Verfassung?" Der Ausspruch stammt nicht vom Parlamentarischen Rat, sondern von Carlo Schmid. Diesen folgten auch die Erklärung dazu, welche du leider nicht wiedergibst: "Damit, dass die drei Staatselemente erhalten geblieben sind, ist Deutschland als staatliche Wirklichkeit erhalten geblieben. Deutschland braucht nicht neu geschaffen zu werden. Es muss aber neu organisiert werden." Damit war für ihn klar, dass Deutschland nur neu organisiert werden musst. Die Gründung eines neuen Staates war überflüssig. Das GG ist klar eine Auftragsarbeit. Allerdings nicht um das Besatzungsstatut zu realisieren. Dieses bestand bereits und funktionierte schließlich schon seit 3 Jahren. Mit dem Auftrag, sich eine eigene Verfassung zu schreiben, wollten die drei westlichen Alliierten die Basis für eine verfassungsmäßige deutsche Regierung schaffen. Die BRD weiß, dass sie kein Staat ist? Wie kommst du darauf? Weil sie Staatsverträge schließt, in Organisationen ist, in welcher nur Staaten Mitglied sein können und von allen anderen Staaten der Welt akzeptiert ist und auch schon mehrere Male den Vorsitz der Staaten im UN-Sicherheitsrat hatte? Steile These, aber OK. Warum sollte die Staatsangehörigkeit im Perso/Pass nicht DEUTSCH heißen? In Kanada heißt diese KANADISCH, in Frankreich FRANZÖSISCH, in Brasilien BRASILIANISCH... alles keine Staaten für dich? Klingt unlogisch. Die ISO ist eine deutsche Industrienorm, was außerhalb der Grenzen der BRD keinerlei Bedeutung hat. Und die Norm nennt sich konkret IN EN ISO 3166-1. Und das ist ein Zwei- bzw. Drei-Buchstaben-Code, welcher für Deutschland DE oder DEU vorsieht. Das mit dem "kein Beweis zur deutschen Staatsbürgerschaft" kommt nicht aus den Botschaften, sondern ist eine Aussage der deutschen Behörden, was auch vollkommen korrekt. Ist. Diese Tatsache bezieht sich übrigens auf alle Ausweise dieser Welt, auch den aus den USA oder Russland. Warum sollte dann bitte der deutsche Ausweis besser gestellt sein, als alle anderen auf der Welt. Kannst du mir das bitte erläutern? Ein Staat besteht aus drei Säulen: Staatsvolk, Staatsgebiet und Staatsgewalt. Alle drei Elemente sind gegeben. @PeterFriedsam Hallo, in der Drucksache 17/14807 soll die Frage beantwortet werden warum das BVerfG den Begriff "subjektidentisch" erschaffen hat und was er aussagen soll. Urteile müssen eindeutig sein sonst entsteht Rechtsunsicherheit und damit wäre das Urteil nichtig. Hätte das BVerfG BER=DR aussagen wollen, hätte es den Begriff "identisch" benutzt. Genau diese Aussage sollte es nicht sein. Die Urteile des BVerfG müssen den historischen Kontext wieder geben. Am 19.9.1945 haben die USA in der Proklamation 2 angekündigt: "wir werden Verwaltungen gründen die wir Staaten nennen". Diese Proklametion kündigt eine Täuschung an die mit dem Besatzungsstatut präzisiert wurde. Es sollte eine "Selbstregierung" unter der Herrschaft der 3 Mächte installiert werden. Was mit Bildung der BRD am 23. Mai 1949 realisiert wurde. Proklamation2,Besatzungsstatut und die §§ 120,123,133,139,140,146 GG definieren die BRD als Organ der 3 Mächte bis Heute. Der Begriff "subjektidentisch" in der kontinuierlichen Rechtsprechung des BVerfG mußte erschaffen werden um den historischen Kontext abbilden zu können. Die BRD soll "gefühlt" als Staat auftreten aber inhaltlich eine Besatungsverwaltung sein, ein Organ der 3 Mächte, wie in Proklamation 2 angekündigt. Entsprechend kann die BRD seit 1945 nicht souverän sein ( s. Schäuble 18.11.2011) und muß seine Beendigung in sich tragen §146GG. Entsprechend kann die BRD seit 1945 keine Staatsbürger haben, die mit der IN EN ISO 3166-3 in den Ausweisen unter Nationalität völkerrechtlich gekennzeichnet werden. )